- Artikel-Nr.: SW11042
- Freitextfeld 1: Jaime Garcia, Reserva Especial, Robusto
Wissenswertes
Die junge Garcia-Genaration macht Papa José sicher glücklich – Tochter Janny ist mit Tatuaje-Kopf Pete Johnson liiert und dort geschäftlich aktiv, Sohn Jaime hat seinen ersten Blend lanciert – und der ist prächtig gelungen! Überzeugen Sie sich 55 – 65 Minuten lang selbst.
Aromen
Eine typische Garcia-Mischung, aber durchaus mit eigenem Twist – und einer Qualität, die, zumal in diesem Preissektor, wirklich begeistert! Die (relativ üppig bemessene) Robusto glänzt mit einem spannenden Potpourri dunkler, herbsüßer Aromen, von Herrenschokolade über Eichenholz und Mokka (später mehr Espresso) bis hin zu Lakritze, Schwarzbrot und gerösteten Haselnüssen. All dies bleibt konstant von einer angenehmen Süße unterlegt, die ihren Charakter im Rauchverlauf immer mal ändert – dunkle Beeren und Rosinen sind genauso am Start wie Melasse. Tolle Balance zwischen voller Würze und Sanftheit! Mittel – kräftig.
Zigarrenmarke: | Jaime Garcia |
Format: | Robusto |
Ringmaß: | 52 |
Länge in cm: | 13,34 |
Herkunftsland Einlagetabak: | Nicaragua |
Herkunftsland Umblatt: | Nicaragua |
Herkunftsland Deckblatt: | Nicaragua |
Stärke: | mittel - kräftig |
Aromen: | Cremig, Espresso, Haselnüsse, Mokka |

Jose Garcia lernte die Kunst der Zigarrenverarbeitung in seiner Heimatstadt Baez, östlich von Havana. Mit gerade mal bubenhaften 11 Jahren saß er zum ersten mal an einem Rollertisch in der Fabrik seines Onkels und lernte das Handwerk kubanische Stumpen zu fertigen. Das aufstrebende Talent durfte seine Fähigkeiten wenig später in der Felix Rodriguez Cigar Factory in seinem Heimatort Baez unter Beweis stellen und verarbeitete reichhaltigen kubanischen Tabak zu einer Cohiba, Montecristo, Ramon Allones etc. Im weiteren Verlauf seiner noch jungen Karriere lehrte er circa 200 angehende und gefestigte Roller an und war der Einzige unter ihnen, der die komplexesten Vitolas (z.B. eine Salomones) herstellen konnte. Über Nicaragua und Mexiko kamen Jose und sein Sohn Jaime Garcia in die USA. Doch erst durch die wichtige Zusammenarbeit mit Eduardo Fernandez (Tabakproduzent in Nicaragua) konnte er in 2002 in den USA seinen eigenen, selbstständigen Fuß in die Zigarrenwelt setzen. Eduardo Fernandez besitzt einen unbekannten Prozentanteil an El Rey de los Habanos Inc. und beliefert nebenbei das Unternehmen mit Tabaken - wenn es passt, dann passt es. Im Gegensatz zu anderen großen und sehr bekannten sowie erfolgreichen Herstellern, arbeiten in der kleinen Fabrik in Little Havana (Miami) keine Hundert Tabakroller, sondern nur wenige Arbeiter die ohne den Einsatz von Maschinen ihr Handwerk verrichten dürfen. Die Arbeit an jeder Zigarre soll langsam und sehr sorgfältig von statten gehen. Des weiteren gibt es in der El Rey de los Habanos Inc. eine gröbere Aufgabenverteilung - üblicherweise wird die Arbeit des Torcedores (Zigarrenrollers) und des Buncheros (Einlagevorbereitung) getrennt. Hier nicht! Bezogen auf die besonderen Herstellungsmerkmale, verwendet man zwei Umblätter für eine insgesamt höhere Komplexität und fügt der gesamten Zigarre eine "triple cap" am Mundstück bei, damit dieses sauberer und robuster ist. 2006, also 3 Jahre nach der Gründung der Firma, vedoppelte man die Räumlichkeiten des in Miami ansässigen Unternehmens.
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