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Cohiba Corona Especiales mit feinen Aromen hier online kaufen
Cohiba Corona Especiales
55,50 €*

Ausverkauft - z.Zt. nicht verfügbar

1.387,50 €*
Varianten ab 55,50 €*
Inhalt: 25 Stück (55,50 €* / 1 Stück)

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Wissenswertes

Die „kleine Schwester“ der legendären Lancero wurde nur 3 Jahre nach dieser (1967) erstmals produziert – wie alle Cohibas in den ersten Jahrzehnten nicht für den freien Verkauf. Wer nicht ganz so lange rauchen möchte, kann mit ihr den gleichen Blend im handlicheren Format ca. 70 – 95 Minuten lang genießen.

Aroma

Geschmacklich ähnelt diese Zigarre stark der Lancero. Heuduft, nussiger Schmelz und erdige Wald-Aromen nebst charmanter Süße stecken im typisch sämigen Rauch. Komplex und intensiv, bei gut mittlerer Stärke, bietet sie das typische konzentrierte, im Rauchverlauf immer dichtere Aromenbild langer Panetelas, mit zunehmender Würze und Röstgeschmack, ohne je ganz die Stärke und Wucht der Lancero zu erreichen. Insofern ähnelt sie eher deren ersten als letzten drei Vierteln. Ein traumhaft vornehmer Smoke, komplex, ohne zu überfordern.

Casa del Puro testet für Euch - Teil 17 -

Casa del Puro testet für Euch - Teil 17 -

😍 Wir haben für Euch das mittlere Zigarrenformat unserer Eigenmarke getestet. Die Casa del Puro Toro wird euch mit ihrer gedeckten Aromatik.

Format: Toro (15,5 cm / 2,14 cm / RM 54)

Einzelpreis (12.03.2021): 9,90 €

Wissenswertes

Eigenlob stinkt? Mag sein – aber wenn wir Ihnen die Zigarren unserer Eigenmarke empfehlen, loben wir ja nicht in erster Linie uns selbst, sondern vielmehr die Menschen, die für deren Komposition und Fertigung, nicht zuletzt auch den Anbau des Tabaks verantwortlich sind. Ihnen ist es zuvorderst zu verdanken, dass wir Ihnen die Produkte mit Stolz und Zuversicht anbieten können! Freilich stammte vom Casa-Team selbst sehr viel mehr als die bloße Idee; unser Ziel war es, in drei beliebten und zeitgemäßen Formaten einen Blend zu entwerfen, der bestimmte Kriterien erfüllt: erstklassige, aber erschwingliche Tabake; größtmögliche Ausgewogenheit zwischen Aromenintensität und Unkompliziertheit, um sowohl unerfahrene als auch altgediente Aficionados ins Boot holen zu können; ein Geschmacksbild, das Würze ebenso bietet wie Umami-Noten, Cremigkeit und Süße; und selbstverständlich eine Verarbeitungsqualität, die jedem Anspruch genügt. Auf der Suche nach einer geeigneten Tabacalera wurden wir in der Dominikanischen Republik fündig. Den Tabak hingegen beziehen wir aus Nicaragua; Herzstück der Mischung sind hocharomatische Seco-Blätter aus der Talsenke Jalapa im Norden des Landes, dem klimatisch besonders begünstigten Äquivalent zur kubanischen Vuelta Abajo. Lediglich die Deckblätter stammen aus dem für seine exzellenten Wrapper bekannten Ecuador. Der Blend wird von Format zu Format ein wenig variiert – die Robusto enthält die stärkste, die Gordo die leichteste Mischung. Für unseren Verkostungsbericht wählen wir den goldenen Mittelweg und stellen die Toro mit 6“ (15,2 cm) Länge vor, deren Ringmaß wir mit 56 (ca. 2,22 cm) ein wenig größer als üblich festgelegt haben.

Aromatik und Rauchverlauf

Nach problemloser Brandannahme – das Deckblatt ist über das Brandende gefaltet – zieht die Zigarre sofort einwandfrei. Anfangs mischen sich sanfte Kaffee- und Röstaromen mit dezenter Erdigkeit. Gleich darauf erreicht der schmelzig-herbsüße Geschmack von Kakao bzw. dunkler Schokolade den Gaumen, von angenehmer leichter Pfefferwürze begleitet. Die Kakaonote wird rasch prägnanter; der betont cremige Rauch entfaltet auch pikante Gewürztöne und feine Süße; man fühlt sich an Muskat erinnert, der bestens mit der Kaffee-/Röstkomponente harmoniert. Duftige Beiklänge und ein ganz verhaltener säuerlicher Unterton ergänzen das feinwürzige Geschmacksbild – sehr schön ausgewogen! Im Laufe des ersten Abschnitts geht die Aromatik zusehends Richtung Umami; die Stärke ist hier moderat.

Zu Beginn des zweiten Drittels wird der Smoke vollmundiger und geringfügig kräftiger; der Kakaogeschmack tritt noch deutlicher hervor. Auch die Gewürznoten werden markanter, die vage blumigen Anklänge halten sich; der pfeffrige Kitzel ist hingegen verschwunden. Eine allmähliche Entwicklung hin zu mehr Körper und Intensität ist sehr schön nachzuvollziehen, begleitet von einer immer klarer hinzutretenden Zedernholznote; in einzelnen Zügen taucht die neckische Pfefferwürze wieder auf. Die schmelzige Schokonote bleibt konstant im Hintergrund präsent, während die nun an Zimt erinnernde Süße ein wenig zunimmt – charmant! Dann assoziiert man klar Milchkaffee, auch die Gewürze von Chai-Tee; die Zigarre wird nun stetig cremiger und süßer. Der Abbrand ist durchgehend tadellos. Zimt und Muskat werden immer markanter; ferner denkt man schließlich eher an Filter- als Milchkaffee. Die Stärke bleibt im Mittelteil im knapp mittleren Bereich.

Im Schlussdrittel wird die Toro ein bisschen erdiger und würziger. Mehr Zedern-, auch Sandelholz tritt hervor, begleitet von einem kleinen Hauch Weihrauch. Nun ist der Smoke etwas kräftiger. Die Röstaromen v on frisch gebackenem Brot und gerösteten Nüssen sind mundfüllend, die Süße hat hier einen leichten Karamell-Touch. Der Kakaoton wird wieder stärker, sehr anhaftend und ‚süffig‘. Subtile Säure bildet einen Kontrapunkt – der letzte Abschnitt ist der vielschichtigste. Die Zedernholz-Komponente gewinnt einen gewissen zitrusfrischen Charakter, während der Nussgeschmack in den Vordergrund tritt. Allgemein wird die Aromatik ‚dunkler‘ und etwas herber. Anfangs eher leicht, ist die Zigarre nun mittel-kräftig. Mehr Pfeffer und schöner Olivengeschmack verleihen ihr zum Ende hin eine pikante Note, die letzten Züge bieten tiefes Mokka-Aroma.

Fazit

O ja, hinter dieser Zigarre kann man mit voller Überzeugung stehen! Sie brennt bei moderatem Zugwiderstand schön gleichmäßig ab, liefert viel Rauch, hält aber stolze 90 Min. lang. Ihr Geschmacksbild ist klar umrissen, bietet im Detail aber locker genug Nuancen, um den Smoke durchgehend spannend und abwechslungsreich zu gestalten. Wie die Verkostung zeigt, ist der Blend eher etwas für Freunde ‚gedeckter‘ Aromen (Kakao, Kaffee, Nuss, Toast, Gewürze) als für Liebhaber fruchtig-blumig-ätherischer Zigarren. Wer – nur zum Beispiel – Marken wie Oliva, Paradiso, Padrón oder auch Fuentes „Hemingway“-Serie schätzt, wird seine helle Freude an ihr haben. Aber auch aufgeschlossene Montecristo- oder Allones-Anhänger finden in ihr eine günstigere Alternative zu ihren Favoriten. Vor der vollaromatischen, aber „nur“ mittelstarken Anmutung müssen auch Einsteiger keine Angst haben, während erfahrene Raucher ihren ausgeprägten Wohlfühlcharakter würdigen werden. Machen Sie die Probe aufs Exempel!